Viking Tour 2010
Zum Abschluss…

…noch die Ergebnisliste:

https://files.me.com/philinger/e9xsjg

Und ein paar Fotos zum anschauen und runterladen:

http://gallery.me.com/philinger#100058

Und ein bisschen Statistik:

- In 7 Tagen sind wir 8 Etappen,

- insgesamt 880 km und

- 13391 Höhenmeter gefahren und dabei

- 13 Pässe erklommen


Zum Abschluss ein guter 32. Platz, habe heute auf einen vor mir liegenden Fahrer einige Minuten gut machen können. Am Ende also Platz 34. Mit Verlauf und Ergebnis bin ich zufrieden, es hat vor allem Spass gemacht. Die Tour war zum Teil sehr hart, mustergültig organisiert, landschftlich wohl kaum zu übertreffen und die Etappenaufteilung abwechslungsreich.

Geschafft!!

Die letzte Etappe heute, 140 km, 2500 Hm. mit 5 Pässen. Die Veranstalter mussten uns heute nochmal quälen; ein 12 km langer 10%er ganz zum Schluss mit Bergankunft.

Nach einem heimlichen Bad im Hotelpool um die Ecke ging es um 9 Uhr los. Nieselregen wechselte sich mit Regen ab, das sollte für einige Fahrer folgen haben. Ich habe schnell eine recht gut gehende Gruppe mit bekannten Gesichtern erwischt, beim dritten Pass musste ich abreissen lassen, konnte die 300 m Abstand auf der Hochebene aber wieder zumachen. Ich bin gut gefahren, beim Schlussanstieg ging es allerdings nur noch ums überleben. Ich tippe mal auf Platz 34, wäre ja nicht das erste Mal.

Die Abfahrten waren aufgrund der Nässe extrem tricky. Zwei Fahrer aus unserer Gruppe haben die Kurve verpasst und sich in die Pampa verabschiedet. Der Gesamtzweite ist ebenfalls schwer gestürzt, er lacht zwar, liegt aber ansonsten die ganze Zeit auf der Matte. Da bringt er einige Andenken am Körper mit nachhause.

Ein Fahrer hat einen Abzweig verpasst, sich ein wenig verirrt und kam Stunden später mit 200 km auf dem Tacho ins Ziel.

Im Moment wird hier ordendlich norwegisches Hochpreisbier getankt, wir würden auch gern, trauen uns aber nicht raus, es regnet.

Ergebnisse später…

Platzierungen von gestern und heute

Bergrennen 1, gestern: Platz 34 Bergrennen 2, gestern: Platz 44 Heute: Platz 30 Gesamt: Platz 35

Vorne, Hinten und Mittendrin

Bestand das Fahrerfeld zu Anfang noch aus ca. 130 Fahrern, so wurden nach den beiden Bergrennen gestern nur noch 98 Fahrer in den Ergebnislisten geführt. Die Ausgeschiedenen können aber noch in der Touringklasse mitfahren. Hier wird ohne Zeitnahme nach Lust und Laune mitgefahren.

Vorne ist das Klassement recht unspektakulär. Bei den Männern machen drei Fahrer die Siege unter sich aus, die werden dann wohl auch am Ende auf dem Treppchen stehen.

Bei den Frauen ist es noch eindeutiger, eine Triathletin aus Belgien hat bisher sämtliche Etappen, Sprints und Bergwertungen gewonnen. Allerdings ist ihr heute beim Rennen das Schaltauge gebrochen. Die Mechaniker sind dran, ob sie die letzte Etappe überhaupt fahren kann, ist unklar.

Mittendrin bin ich, vor der letzten Etappe auf Rang 35. Meine Turnmattennachbarn Andreas und Elmar liegen auf Rang 53 bzw. 66, wobei Andreas noch einen gehörigen Satz nach vorne machen wird, wenn seine Zeit vom Einzelzeitfahren korrigiert ist.

7. Etappe, 100 km. Es geht doch!

Ich hatte nach dem Debakel beim zweiten Bergrennen gestern ordentlich Wut im Bauch. Noch einmal am Berg so einzugehen kam nicht in Frage. Ich nehme es mal vorweg; es war (unabhängig von der Platzierung) meine mit Abstand beste Leistung auf der Tour. Der 27 km lange Anfangsberg hatte Steigungsprozente, bei denen ich schnell meinen Rhythmus finden konnte. Auf einem flacheren Teilstück wurde ich von einer ca. 13 köpfigen Gruppe eingeholt. Auf dem Gipfel enormer Wind, die Gruppe ging gut, Belgischer Kreisel bis zum Schlussanstieg. Die Jungs in der Gruppe waren in der Gesamtwertung fast alle vor mir platziert, auf dem 4 km langen Schlussanstieg lief es gut, kam als 7. der am Ende 17 köpfigen Gruppe an.

Morgen dann die Schlussetappe, ein 137 km Rennen mit 2500 Höhenmetern. Das wird nicht einfach, ich hoffe der gestrige Tag war ein Ausrutscher.

Ergebnisse der Bergrennen

Die Zeit des ersten Rennens wurde bei mir falsch gemessen, das wird korrigiert, aber ich habe noch kein Ergebnis und somit auch keine Gesamtplatzierung.

Im zweiten Rennen Platz 44, da habe ich viel Zeit verloren.

Schön…

Schön…

Die 7. Etappe

Zunächst müssen wir mit der Fähre den Fjörd überqueren, nach 20 km dann der Start, es geht 1300 m nach oben, danach ein welliges Gelände, immer zwischen 800 und 1100 hm. Rennendistanz 100 km mit Bergankunft. Frühstück in einem Klassehotel war schon mal ein Highlight. Dazu der Blick auf den Fjord, siehe Foto…

Oben auf diesem fürchterlichen Berg

Oben auf diesem fürchterlichen Berg

Bergrennen 2 - Der Scharfrichter

Da haben mich eben Leute überholt die ich noch nie gesehen habe. Viel ist nicht zu sagen, bin ich heute morgen noch ganz glimpflich davon gekommen, hat es mich diesmal voll erwischt. Verdammt steil, mehr als 10%.

Ergebnisse wird es wohl erst morgen geben, es ist spät geworden.

Bergrennen 1 - knapp am Einbruch vorbei

Die Zeiten heute morgen waren knapp kalkuliert, so mussten wir vom Frühstück fast direkt ins Rennen. Bei Nieselregen in den Berg. Die ersten Kilometer gingen noch, aber dann wusste ich; das waren einige Brote zuviel heute morgen. Ich musste scharfe Konkurenten ziehen lassen. Ein zügiger Sportsmann aus dem sächsischen hat mich dann aber unwissentlich den Berg hoch gezogen. Dann war er platt und ich musste ihn stehenlassen. Zustand hat sich stabilisiert, die letzten Kilometer auf dem Plateau konnte ich wieder Boden gutmachen und hab Einige wieder eingeholt. Ich schätze das war Platz 35-40. Das ging nochmal gut.

Dann ohne Zeitnahme 85 km zum Schlafplatz. Landschaftlich bisher der schönste Abschnitt, der Fotoapparat lag gut geschützt im Koffer.

Gesamranking

Trotz gutem Ergebnis gestern habe ich mich um einen Rang auf Platz 33 verschlechtert. Das muss ich heute korrigieren.

Vorschau und Ergebnis

Einzelzeitfahren ist ja ein sehr ehrlicher Wettkampf und spiegelt die objektiven Kräfteverhältnisse wieder ;) Mit dem 27. Platz kann ich mich ausgesprochen gut anfreunden. Gesamtranking ist nicht fertig und wird nachgreicht.

Morgen gibt eine Doppeletappe. Morgens ein Bergrennen, von 0 auf 1000 Höhenmeter. Nach 112 km ein Päuschen und ab 16 Uhr dann… ein Bergrennen. 13 km von 0 auf 1300 Höhenmeter. Es könnte Regnen.

Nur mal so am Rande: So langsam gehts mir an die Substanz. Ich hoffe allen anderen geht es genauso…